Evangelische Kirchengemeinde
Bad Ems - Fachbach - Kemmenau

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Die Evangelische Martinskirche - das älteste Gebäude von Bad Ems - gehört zu den als "Lebensraum Kirchturm" ausgezeichneten Kirchen, da der Kirchturm mittlerweile regelmäßig als Brutplatz zur Aufzucht von Turmfalken dient.

Eine Bilderserie von den Aufzuchten 2007 und 2009 folgt in Kürze!

 

 

Blick vom Schifflerweg

 

Historische Postkarte aus dem Stadtarchiv

 

Grabplatte an der Südseite der Kirche

 

Dieser "Römerkopf" wurde während der Außenrestaurierung 1997 bis 1999 gefunden und befindet sich nun rechts oberhalb des Hauptportals in der Außenfassade.

 

 

 

Das im Jahre 2001 neu errichtete Altarkreuz aus Keramik

 

Bleiglasfenster im Altarraum 
aus dem Jahr 1999

"Teilen" heißt das Thema des Fensters im Chor der Martinskirche. Die große Diagonale, die von oben rechts nach unten links durch das ganze Fenster führt, zeigt dies schon an.

Der heilige Martin gibt der Kirche seinen Namen. Sein Symbol des geteilten Mantels, in warmen, blutroten Farbtönen ist das beherrschende Gestaltungselement des Fensters. Teilen heißt opfern, so verbindet sich der Blutstropfen aus dem Zentrum mit dem geteilten Mantel. 

Die Zeichen der fünf Brote und zwei Fische geben in dem Fenster den Hinweis auf die biblische Erzählung der wunderbaren Brotvermehrung, die eine Andeutung der Eucharistie (des Abendmahls) ist.

Das Netz steht für den Auftrag Jesu: Ihr sollt Menschenfischer sein; letztendlich ein Symbol für Gemeinde.

Die Pfeilform zielt in die Mitte und die Senkrechte, die Achse führt zum obersten Punkt im Fenster, zum leuchtendsten Rot, dem Auge Gottes. Im Bogen des Fensters treffen sich zwei Kreisbögen, eine Linie die sich herabsenkt und eine die aufsteigt, Symbol für Himmel und Erde.

Bei aller Erklärung ist noch Raum gelassen für eigene Gedanken der Betrachter.

(Lies Ebinger)

 

 

Taufbecken - alt ...

... und neu

 

 

 

 

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